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Auf den Spuren der Vergangenheit für die 2. Tour ab Mühle, Mühleweg, obere Mühlestrasse, Affolternstrasse, neue Dällikerstrasse, Holenbach, Geren, im Gries, untere Mühlestrasse, alte Dällikerstrasse 62 bis 11, Fröschegrueb, Schulstrasse, bis zum Hofacker.

   

Obere Mühle, Mühlestrasse: Die obere Mühle bestand nach Urkunden seit ca. 1280. Die Gebäude wurden jedoch 1997 wegen einem Neubau abgebrochen. Südseite.

   
Nordseite
   

Schopf an der oberen Mühlestrasse 42: Dieser Schopf wurde 1844 mit einer Steinfassade erstellt und wurde später im bestehenden Neubau teilweise integriert.

   

Untere Mühle, obere Mühlestrasse 43: Zwischen 1600 und 1650 wurde die untere Mühle erbaut mit einem Wasserrad von ca. 25 Fuss, also mit über 7 Meter Durchmesser. Das gleiche Wasser, welches das Rad der unteren Mühle antrieb, wurde weiter unten für die „Riebi“ und den Sägereibetrieb verwendet. Von da floss das Wasser im offenen Mühlebach durch das Hinterdorf, Schneggenbach, Chilewiesen und schliesslich in den Furtbach. 1699 wurde der Untervogt Stüssi zu Regensdorf als erster Wirt und Müller in den Urkunden erwähnt. 1794 gelangten die obere und untere Mühle durch Kauf in den Besitz von Johann und Heinrich Gossweiler. Wenn man  bedenkt, dass die Familie Gossweiler in all der Zeit ihrer Tätigkeit als Müller teilweise das Getreide mit einem Vierspännerfuhrwerk in Basel abholte und das fertige Mahlgut auch wieder dorthin zurück führte, und wenn man ferner bedenkt, dass jede Fuhre mindestens eine Woche benötigte, so kann man schon sagen, dass diese Fahrten für die damalige Zeit eine respektable Leistung darstellten und Zeugnis ablegten von der Rührsamkeit  unserer Vorfahren des 18. und 19. Jahrhunderts, in diesem Fall also von Regensdorfer Bürgern. 

1837 ging der ganze Betrieb in die Hände der beiden Söhne Hans und Gustav über, die diese Mühlen gemeinsam bis 1880 weiter führten. Am 5. August 1880 kaufte den ganzen Besitz Wilhelm Hagnauer von Zürich-Aussersihl.

Am 12. August 1895 beschloss die Zivilgemeinde Regensdorf, die Mühle, das Restaurant und die Sägerei mit einem Umschwung von 10 Jucharten Wiesen- und Rebland, sowie dem wichtigstem Wasserrecht vom Hönggerberg bis zur Dällikergrenze, zum Preis von Fr. 30'000 käuflich zu erwerben .1 Jucharte war damals 33 Aren, gesamthaft also 33'000 m2. (Ab 1928 galt 1 Jucharte 36 Aren).

1912 erwarb der ganze Komplex die AG Heinrich Guyer, Jakob Meier, „s’Gmeindammes Schaaggi“ und Heinrich Meier, „s’Alte Vogts Presi“. Von 1930 bis 1944  war Heinrich Guyer alleiniger Eigentümer und ab 1944 Emil Muggli.

Foto etwa um 1950

   

Mühleweg 9 bis 17, Doppelbauernhaus: Erbaut gemäss Zehntenplan vor 1703 oder ist ein Nachfolgebau. Die untere Gebäudehälfte wurde wegen einer Neuüberbauung 1998 abgebrochen. Das nebenan stehende und renovierte Waschhäuschen diente auch als Schlachtlokal. Die obere Hälfte der Liegenschaft wurde laufend erneuert und wird nicht mehr als Bauernhaus genutzt, ausser dem Stall, wo sporadisch Ponys einquartiert sind. Besitzer ist Familie Hans Günthard, die vor 2 Generationen von Nassenwil nach Regensdorf zu gezogen sind. Zum Besitz gehört auch der oberhalb stehende Spycher. Aufgabe der Landwirtschaft um 1975.

Unterer Hausteil mit Westfassade

   
Nordfassade mit Waschhaus
   

Ganzes Haus mit Westfassade

   
mit Westfassade
   
Spycher Günthard und ehemalige Sägerei bei der Mühle.
   
   

Obere Mühlestrasse 25 bis 29:  Ehemaliges Bauernhaus entlang der Mühlestrasse „s’Dachslermeiers“, die einmal aus Dachslern zu gezogen sind,  abgebrochen 1999 für Neubau, mit Ausnahme des östlichen Hausteils mit Stirnseite gegen Süden von “Schmid-Jost“, teilweise neu erstellt und erneuert. Hauseingang vom Mühleweg 6 aus. Der ganze Gebäudekomplex wurde 1670 erstellt und ist im Zehntenplan eingezeichnet. Nord – und Westfassade.

   
do. Westfassade
   

do. West- und Südfassade

   

Federzeichnung von Gottfried Stäubli betreffend obere Mühlestrasse um 1900

   

Niklaus-Kapelle, obere Mühlestrasse 24: Diese wurde vermutlich um die Mitte des 11. oder dem 12. Jh. erstellt. Es handelt sich übrigens um die einzige ursprünglich erhaltene romanische Kirche des Kantons Zürich, die noch für den Gottesdienst verwendet wird. Wandgemälde aus romanischer Zeit wie diejenige in der Kapelle könnten sogar die ältesten im Kanton Zürich sein. Bitte Hinweistafel bei der Kapelle beachten. Bild  Ostfassade.

   

Pfarrhaus obere Mühlestrasse 24: Das erste Pfarrhaus wurde vermutlich im 13. Jh. Erbaut. Der Nachfolgebau wurde auf den alten Mauern neu erstellt. Es diente den Pfarrherren der Kirche von Oberregensdorf. Die Kirche von Niederregensdorf bedurfte kein Pfarrhaus, weil sie zur Pfarrei Höngg gehörte. Der heutige Riegel-Bau wurde wiederum auf den alten Mauern um 1830 errichtet. Dazu gehört auch ein Waschhäuschen. Heute dient die Liegenschaft für die Jugendarbeit und als Wohnung für den Siegrist. Bild Ostfassade mit Spycher.

   

Spycher, jetzt Gemeindemuseum: Erstellt um 1722 und 1976/77 durch die Landzunft Regensdorf restauriert und als Gemeindemuseum eingerichtet. Das Foto von 1929 zeigt ihn in einem desolaten Zustand mit Ost- und Westfassade.

   
do. Bild von 1969 mit Nordfassade
   

Ehemaliges Bauernhaus, Affolternstrasse 15: 1832 für einen Rudolf Frey erbaut.  1936 Kauf der Liegenschaft durch Otto Neeser, der dort eine Wagnerei einbaute. Früher stand diese Liegenschaft im Besitz von „Hirschenedi“. Ab etwa 1950 wurde der Betrieb den heutigen Bedürfnissen angepasst und sind  immer mehr Schreinerarbeiten ausgeführt worden. Heute immer noch im Besitz der Familie Neeser und dies bereits in der 3. Generation. Bild mit Ost- und Südfassade.

   

Bauernhaus von Familie Frei, Affolternstrasse 8: Genannt auch „s’Chlibuebe Fritz“. Erbaut um 1870. Wird heute nicht mehr als Bauernhaus benützt. Bild mit Ost- und Nordfassade.

   

Schmiede von Fritz Kappeler, beim Konsum, Affolternstrasse:  Das Foto mit Familie Kappeler und zwei Angestellten vor der etwa um 1900 eröffneten Schmiede, stammt aus dem Jahre 1912. Das nächste Foto mit dem Töchterchor könnte etwa um 1920 entstanden sein. Hinter dem Automobil ist noch der Schopf sichtbar, in dem sich ein Schlachtlokal befand. Dieses etwa um 1895 erstellte Gebäude musste 1978 der neuen Dällikerstrasse wegen abgebrochen werden. Die Schmiede wurde bis zum Abbruch im Jahre 1955 von Jakob Kappeler, ein Sohn von Fritz, betrieben. Vorgängig kaufte Jakob Kappeler die Liegenschaft „Australienmeier“ an der Watterstrasse und verlegte auch seine Schmiede in dieses Gebäude. Wegen dem neuen Zentrum wurde die Liegenschaft 1973 abgebrochen. Bild mit Familie Kappeler im Jahre 1912.

   
do. mit Töchterchor um 1920
   

Bauernhaus Stamm, Holenbachstrasse 58: Dieses Bauernhaus wurde  1832 erbaut und bis etwa 1971 bewirtschaftet. Anschliessend wurde Stall und Scheune für Pferdehaltung vermietet. Die Liegenschaft ist immer noch im Besitz der Nachkommen. Bild mit Ost- und Nordfassade.

   

Bauernhaus Frei, Holenbachstrasse 40: Dieses Haus wurde im Jahre 1837 für Familie Ruedi Frei, genannt auch „ s’Schnider Ruedi s“, erbaut. Dazu gehört ein frei stehendes Waschhaus im Originalzustand. Im Jahre 1938 wurde das Bauernhaus um den noch heute stehenden Winkelbau erweitert. Aufgabe der Landwirtschaft im Jahre 1964.  Immer noch im Besitz der Nachkommen. Bild mit Süd- und Ostfassade.

   

dazu gehöriges Waschhäuschen mit Südfassade.

   

Bauernhaus „Zum Geren“, neue Dällikerstrasse 144: Erstellt wurde dieses Haus im Jahre 1847. Fritz Bucher aus Niederweningen hat diese Liegenschaft im Jahre 1900 erworben. Heinrich Bucher übernahm den Hof von seinem Vater Fritz, später im Jahre 1940 der Schwiegersohn, Ernst Widmer, dann 1987 der Sohn Ernst. Er wird heute nur noch teilweise bewirtschaftet. Ist heute immer noch im Besitz der Familie. Bild mit Ost- und Südfassade.

   

Bauernhaus „Zum Wiesengrund“, ( im Gries) etwas unterhalb des Gerenhofes:  Dieses Bauernhaus ist anfangs 1900  erbaut  und später käuflich von Familie Bernhard erworben worden. Wegen Blitzschlag im Sommer 1964 wurde dieser Hof eingeäschert und ist dann nicht wieder aufgebaut worden. Bilder mit Südfassade und Ponys um 1950.

   
do.
   
do.
   

Bauernhaus Meier und Postbüro,  untere Mühlestrasse 14/16: Erbaut wurde diese Liegenschaft im Jahre 1875. Da dieses Bauernhaus aber im Zehntenplan eingezeichnet ist, stand hier schon früher ein Gebäude. Ab  1896 wurde die bisherige Postablage vom Engstringerweg in einen Anbau an die Mühlestrasse 14 verlegt. Vor dem Engstringerweg befand sich die Postablage in der „Alten Post“. Gleichzeitig wurde Barbara Spillmann Posthalterin, die dann den Besitzer der Liegenschaft, Jakob Meier, heiratete. Also die Grosseltern des heutigen Besitzers und amtete bis am 31. August 1927. Hier wurde auch die erste Telefonzentrale eingerichtet. Die Posthalterin musste sämtliche Telefonate mit Stöpseln vermitteln. Jakob Meier, der Ehemann von Barbara war von 1896 bis 1919 Gemeindeammann. Darum der Name „s’Gmeindammes Schaaggi“.

Paul Meier, ein Sohn der Posthalterin, genannt „Post- Paul“, war von 1919 bis 1922 Gemeindeammann und trat am 1. September 1925 die Nachfolge seiner Mutter als Posthalter an und führte das Postbüro bis am 30. Juni 1959. Im Jahre 1952 wurde dann das Postbüro von der Mühlestrasse an die Watterstrasse 33 verlegt. 1963 zog dann die Post in ein Provisorium neben das Gemeindehaus. Seit 1974 befindet sich die Post im Zentrum. Aufgabe der Landwirtschaft um 1966. Das Bauernhaus ist immer noch im Familienbesitz.

   

do. mit Aufstockung des Gebäudes um etwa 1920

   

Genossenschaftsgebäude, untere Mühlestrasse 15: Dieses Gebäude wurde im Jahre … erstellt und diente jahrzehntelang als Volg - Laden und war als solcher bis ins Jahr …in Betrieb. Nord- und Westfassade.

   

Dreifamilienhaus, untere Mühlestrasse 1: Dieses Haus gehörte früher Fritz Kappeler und wurde im Jahre 1984 abgebrochen. Auf dem Grundstück wurde das heutige Haus von Beck Keller erbaut. Bilder mit Süd- und Westfassade.

   
do.
   
do. bei Abbruch 1984.
   

Bauernhaus Meier, untere Mühlestrasse 10: Erbaut wurde diese Liegenschaft im Jahre 1890. Dazu gehörte westlich des Gebäudes ein Waschhaus und Schweinestall mit Baudatum 1835. Die restlichen Gebäude standen an der  alten Dällikerstrasse 37. Früher im Eigentum von Heinrich Meier, „s’Alte Vogts Presi“, ein Nachfahre des Regensdorfer Untervogtes Meier. Wegen einer Neuüberbauung wurde die ganze Liegenschaft im Jahre 1982 abgebrochen. Siehe auch alte Dällikerstrasse 37. Auffallend sind die unterschiedlichen Baudaten der einzelnen Gebäudeteile.  Luftaufnahme mit Süd- und Ostfassaden.

   

do. Foto mit Wohnteil von 1971.

   

do. Scheune und Stall kurz vor dem Abbruch 1982

   
do. Kurz vor Abbruch mit westlicher Riegelfassade.
   

Es geht vorwärts mit den Abbrucharbeiten…

   

Auch der Wohnteil verschwindet…

   

Haus, untere Mühlestrasse 8: Erbaut um 1830. In diesem Haus befand sich zu ganz früher Zeit (vor 1920 und südlich angebaut) eine Schmiede. Nach langer Zeit der Benützung als Mehrfamilienhaus wurde darin 2005 ein „Chinderhuus“ eröffnet. Das Gebäude wurde aussen renoviert. Wegen des gelblichen Farbanstriches, welches das Gebäude zu einem Schmuckstück werden  lies, gab es viel Futter für Anwälte beider Seiten (Besitzerin und Gemeinde). Die Baurekurskommission des Kantons Zürich entschied sich glücklicherweise zu Gunsten der Besitzerin. Bild vor der Renovation mit Nordfassade.

   
do. nach der Renovation mit Ostfassade.
   

Ehemaliges Doppelbauernhaus, untere Mühlestrasse 6 bis 4: Erbaut wurde diese Liegenschaft um 1790. Der südliche Hausteil (Wohnhaus) fiel am 31.12.1969 einem Brand zum Opfer und konnte wegen Meinungsverschiedenheiten erst wieder 1982 aufgebaut werden. Zu bemerken ist, dass dieser Wohnteil in früherer Zeit schon einmal abgebrannt ist. Am nördlichen Teil an der Dällikerstrasse stand die dazu gehörende Scheune, die zum südlichen Wohnteil gehörte und wurde 1986 abgebrochen und anschliessend als Wohnhaus, alte Dällikerstrasse 35, wieder aufgebaut.  Diese beiden Hausteile gehörten früher Fritz Kappeler. Der mittlere Teil mit Wohnhaus und Scheune wurde renoviert und ist immer noch im Besitz der Familie Meier, besser bekannt unter dem Namen „Hirschenedi“. Bild mit Ostfassade.

   

Häusergruppe untere Mühlestrasse 4, 6, 8 und 10: Auf diesem, im Jahre 1956 entstandenen Bild, steht im Hintergrund das Bauernhaus untere Mühlestrasse 10, früher „s’Alte Vogts Presi“. Rechts die Liegenschaft untere Mühlestrasse 6 bis 4. In der Mitte das heutige „Chinderhuus“.

   

Bauernhausteil Familie Meier, untere Mühlestrasse 4: Sehr schöner Riegelbau im originalen Zustand. Bekannter Regensdorfer Name: „s’Hirschenedis“. Gebäude im Zehntenplan von 1703 eingezeichnet. Bild mit Ostfassade. Rechts Schopf zur Fröschegrueb.

   

Bauernhaus Meier, alte Dällikerstrasse 62: Dieses Haus wurde 1860 für Familie Meier, genannt auch „s’Majore“, „Hauptmes“ und „s’Alte Vogts“.  Gustav war lange Jahre Präsident der Primarschulpflege, Zunftmeister, Feuerwehrkommandant, Zivilgemeinde und Sektionschef. Ist immer noch im Eigentum der Familie. Bild mit Süd- und Ostfassade.

   
do. ein Oelgemälde der Liegenschaft.
   

Bauernhaus Meier, alte Dällikerstrasse 55: Dieses Bauernhaus wurde im Jahre 1865 erbaut. Verschiedene Meier’s bewohnten diese Liegenschaft, u.a. Ruedi Meier-Wetzel, der im Militär auch Hauptmann war.

   
do. mit Ost- und Nordfassade
   

Wohnhaus Familie Bader, alte Dällikerstrasse 49: Dieses neuere Haus wurde im Jahre 1926 erbaut. In der Stube dieses Hauses richtete sich sporadisch die „Rossmetzgerin“ mit ihren Geräten ein. So nannten wir die Zahnärztin der Regensdorfer Schulen (etwa 1930 bis 1945).  Hans Bader, genannt auch „Waibel Hans“ war  von 1924 bis 1959 Siegrist der reformierten Kirche.  Als Siegrist nahm  er immer den ersten Platz neben der Türe ein und wachte darüber, dass wir uns in den Bänken ruhig verhielten und den Pfarrer nicht ärgerten, sonst gab es ein „Donnerwetter“. Das Amt des Gemeindeweibels endete ebenfalls um 1959.

   

Wagnerei mit Wohnung, ein schöner Riegelbau auf der Ostseite, alte Dällikerstrasse 37: (Siehe auch untere Mühlestrasse 10).  Dieses Gebäude wurde 1890 erstellt. Dazu gehörte auch ein Schopf, der erst 1927 erbaut wurde. Diese Gebäude (mit unteren Mühlestrasse 10) gehörten Heinrich Meier, genannt auch „s’Alte Vogts Presi“, ein Nachfahre des Regensdorfer Untervogtes. Der ganze Komplex wechselte mehrmals den Besitzer. Die ganze Liegenschaft (mit Bauernhaus untere Mühlestrasse 10) wurde wegen einer Neuüberbauung 1982 abgebrochen.

Foto des Einzelgebäudes an der alten Dällikerstrasse 37.

   

Liegenschaft Mühlestrasse 10 und im Hintergrund rechts das Haus wie vorhin erwähnt.

   

Bauernhaus Stäubli, „Zum Neuhaus“, alte Dällikerstrasse 32: Dieses Bauernhaus wurde um 1848 erbaut. Erstmals wurde 1888 das Wirtschaftspatent von Johann Frei-Stäubli zum „Meierhof“ erwähnt. Später betrieben die Gebrüder Frey die Weinschenke zum „Neuhaus“ bis 1902. 1904 kaufte Johann Stäubli-Marthaler die Liegenschaft, ohne Wirtschaftspatent. 1945 übernahm der Schwiegersohn, Hans Zimmermann, die Landwirtschaft, bis er 1960 in Stall und Scheune eine Spenglerei einrichtete und die Landwirtschaft aufgab. Die Spenglerei wurde durch Walter von seinem Vater übernommen.  Für einen Neubau wurde das Bauernhaus 2005 abgebrochen. Der dazu gehörige Spycher, vermutlich aus dem frühen 18. Jh. blieb erhalten und war vor 1930 auch Milchabgabestelle. Bild mit Südfassade 1999.

   
do. Bild mit Ost- und Nordfassade beim Abbruch im Jahre 2005.
   
Federzeichnung von Gottfried Stäubli  um 1910 mit Neuhaus und Schmiede Frei.
   
Neuhaus auf der Rückseite (rechts).
   
Schopf am Schmittegässli, alte Dällikerstrasse 36: Dieses Gebäude wurde im 16./17. Jh. erbaut. Im Zehntenplan eingezeichnet. Anfangs 1900 bis etwa 1925 wurde darin eine Schreinerei betrieben, die ausschliesslich Fenster anfertigten. 2001 wurde das Gebäude wohl durch Brandstiftung zerstört und nicht wieder aufgebaut. Es war eines der ältesten Gebäude in unserer Gemeinde. Bild  mit Südfassade 1998
   

do. mit Westfassade

   
do. nach dem Brand im Jahre 2001.
   

Bauernhaus Frei, alte Dällikerstrasse 26: Erbaut wurde dieses Haus 1825. Etwa ab 1920  wurde in diesem Gebäude eine „Schmitte“ eingerichtet, dessen Anbau bis zur Dällikerstrasse reichte und dann etwa um 1936 abgebrochen wurde. Bis heute hat sich das Gebäude kaum verändert. Betrieben wurde die „Schmitte“ durch die beiden Brüder Karl und Ernst. Letzterer, auch „Schmied-Ernst“ genannt, bis ins Jahr 1988. Gemäss Zehntenplan stand bereits 1703 ein Gebäude da, vermutlich ein Vorgängerbau. Die Landwirtschaft wurde 1955 aufgegeben. Bild mit Schmiedeanbau 1920.

   
do. mit Südfassade und Schmiede im Gebäude.
   

do. ebenfalls mit Südfassade.

   

Ehemalige Milchhütte, alte Dällikerstrasse 25: Erbaut um 1930 und diente den Bauern als Milchsammelstelle, mit Milch -und Käseladen nebenan. 1930 wurde der Vorgängerbau, ein schöner Riegelbau  aus dem 18. Jh. abgebrochen und als Milchsammelstelle neu aufgebaut. Vor 1930 befand sich die Milchsammelstelle im Spycher bei Dällikerstrasse 32. In den 60-iger Jahren fand wieder eine „Züglete“ der Milchhütte statt und zwar in das Kanzleigebäude, d.h. in den Raum wo sich bis anhin die Dreschmaschine befand. Da die alte Milchhütte nur noch als Lagerraum benützt wurde, entschloss sich die Milchgenossenschaft  1997 zu einem Neubau mit der gleicher Kubatur. Bild um 1950.

   
do. Foto um 1991.
   

do. Federzeichnung von Gottfried Stäubli mit Dorfplatz  Fröschegrueb um 1910.

   
do.
   

Bauernhaus Gossweiler, genannt auch „Simegusti“, alte Dällikerstrasse 11: Der Vorgängerbau (Oelbild) wurde nach dem Zehntenplan vor 1703 erstellt und nach einer Feuersbrunst 1913 als Nachfolge - Bauernhaus errichtet, welches dann 2004 abgebrochen und durch das heutige Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnungen ersetzt wurde. Zur Liegenschaft gehört ein im Jahre 1654 erstellter Spycher. Oelgemälde mit Nordfassade. 

   
do. Erbaut um 1913, Wohnteil mit Nord- und Westfassade.
   
do. Ganzes Haus mit West- und Nordfassade.
   
do.
   
do. hinter dem Haus mit Südfassade
   
dazu gehöriger Spycher mit Süd- und Ostfassade erbaut um 1654.
   
Alte Aufnahme vom „Simeguschti-Huus“
   
Kachelofen im „Simeguschti-Huus“
   

1) Doppelbauernhaus „Fröschegrueb“, alte Dällikerstrasse 16 bis 18: Die „Fröschegrueb“, ist im Jahre 1559 erbaut worden (Bild von 1950). Sie besteht aus 2 Gebäuden. Genannt wird es auch „Siebechämihuus“. Gemäss Angaben der Besitzer wurde der Gebäudeteil Schulstrasse 7 ebenfalls um etwa 1559 erstellt.

2) 1790 wurde der Pultdachgebäudeteil und die Scheune, (heute Schulstrasse 3), sowie der Wohnteil (heute Schulstrasse 5) erstellt. Es ist aber wahrscheinlich, dass diese Gebäudeteile  bereits mit dem ersten Teil der „ Fröschegrueb“ erstellt wurden. Demnach handelt es sich hier teilweise um Nachfolgebauten. 1845 folgte dann der Wohnteil mit den schönen Riegeln (heute Schulstrasse 9 bis 11). Diese beiden Häuser bilden die „Fröschegrueb“. 2) Im Zehntenplan von 1703 sind jedoch beide Häuser gesamthaft eingezeichnet. Das gilt auch für den dahinter stehenden Spycher. Darum kann mit Sicherheit angenommen werden, dass es sich bei diesen Bauteilen, teilweise, ausser dem Spycher, um Nachfolgebauten handelt.

2) Nach jahrelangen Abklärungen durch Denkmalpflege und Heimatschutz konnte der Scheunen- und Wohnteil 1994 abgebrochen und musste aber mit denselben Kubaturen wieder aufgebaut werden.

1) Familie Zollinger war etwa 1830 im Besitz eines Teils der „Fröschegrueb“. Der Sohn Rudolf, geb. 1845, einer von fünf Brüdern, war offiziell Vorsänger in der Kirche vom 1. Juli 1881 bis zur Anschaffung einer Orgel im Jahre 1902. Wer früher kein Instrument in der Kirche hatte, war verpflichtet, einen Vorsänger einzustellen. Letzte Besitzer waren Familie Bertschi, genannt auch „Bertschi-Schang“, die aus dem Wehntal zu gezogen waren.

1) Auf Antrag der Heimatschutzkommission hat der Gemeinderat an ihrer Sitzung vom 9. Dezember 2003 die Unterschutzstellung  der „Fröschegrueb“ beschlossen und muss nach den Vorgaben der Denkmalpflege restauriert werden. Ein Herzstück ist der grüne Kachelofen in der mittleren Stube. Er war das Werk der bekannten Hafnerfamilie Haupt aus Regensberg. Auf den Kranzkacheln befand sich zweimal die Inschrift „Johanes Haupt 1760 / Hafner auf Regensberg“

Mit Beschluss vom 2.10.2007 hat der Gemeinderat die Entlassung der Fröschegrueb aus der Schutzpflicht verfügt. Dagegen rekurrierten Jahann Meier und die Zürcherische Vereinigung für Heimatschutz erfolgreich gegen den Gemeinderatsbeschluss. Diese darf nun nicht abgebrochen und muss renoviert werden. Ob gegen die Verfügung der Kantonalen Baurekurs-Komission von 4.10.2008, rekurriert wird, steht noch offen.

1) Leider wurde der Kachelofen Mitte 2005 mutwillig zerstört. Foto von 1950 mit der Ostfassade.

   
do. Ostteil mit Schopf.
   
do. Wohnteil Dällikerstrasse 16.
   
do. ganzes Haus 1 mit Schopf.
   
do. Wohnteil mit Scheune, Ostfassade.
   
do. hinterer Teil der Fröschegrueb 1 gegen Westen.
   

do. Geissenstall (Oelgemälde) hinter dem Haus.

   
Fröschegrueb, 2. Gebäude an der Schulstrasse.
   
Dazugehöriger Spycher im alten Zustand bis 1994.
   
... und nach erfolgter Renovation 1996.
   

Doppelbauernhaus Hans Bertschi / Schwendimann-Meier, alte Dälliker-/Schulstrasse 1:  Dieses Bauernhaus wurde gemäss Zehntenplan vor 1703  erbaut oder ist ein Nachfolgebau, und vereinigte 2 Bauern unter einem Dach. Bemerkenswert war die Steinfassade gegen Westen. Genannt wurde dieser Hausteil auch „s’Wägchnechtehuus“. Nach einem Brandfall 1959 wurde die Liegenschaft abgebrochen. Seither ist dort ein Kinderspielplatz. Foto von Gebäude mit Südfassade.

   
do. Ochsengespann mit Hauseingang, Stall und Scheune.
   

do. Vor dem Haus mit Südfassade.

   
do. Federzeichnung mit Süd – und Westfassade und eingeschossige Bauten entlang der Schulstrasse. Zustand um 1896.
   

Nur noch ein Schopf als letzter Rest steht auf dem Areal, wo dann der Spielplatz um 1961 errichtet wurde.

   

Anschliessend befanden sich längs der Schulstrasse, also gegenüber des 2. Hauses der „Fröschegrueb“ einige eingeschossige Gebäude wie Schopf, Hühnerhaus mit Hof und ein Waschhäuschen, die 1958/60 wegen einer Strassenverbreiterung  abgebrochen wurden.

   
Nördlicher Wohnteil der Fröschegrueb 2. Foto von 1941.
   

Schopf und Spycher, bei Schulstrasse 11: Erbaut um ca. 1850 und wurde im Jahre 1953 abgebrochen.

   
do. Ehemalige Malerwerkstatt von Maler Wicky.
   
do. Hühnerstall Wicky.
   
do.
   

Bauernhaus Frei, Schulstrasse 29: Diese Liegenschaft wurde im Jahre 1907 nach einem Brandfall (Heustockbrand) wieder neu aufgebaut. Der Vorgängerbau (1. Bau) wurde etwa im Jahre 1860 erstellt. Die Eigentümer nannte man auch „Schnider Simme Miggel“ und „Schnider Simme“. Es waren 2 Brüder.  Ein Vorfahre übte vermutlich den Beruf als Schneider aus. Miggel war auch Strassenwärter und betrieb nebenbei die Landwirtschaft bis ins Jahr 1954.

   
Neuere Aufnahme mit Waschhaus vor dem Um- und Neubau.
   
   

Chalet Frei, Schulstrasse 51: Dieses Chalet wurde im Jahre 1933 für  Ernst Frei erstellt, genannt auch „s’Chlibuebe Ernst“. Abbruch der Liegenschaft 1987 und anschliessend Neubau des heutigen Gebäudes.

   

Bauernhaus „Zum Hofacker“, Adlikerstrasse 39: Familie Bader, genannt „Wächter Schaagg“ um 1852 erbaut. Ein Vorfahre hatte als Nachtwächter in Regensdorf gewirkt. Ein Amt, welches im vorletzten Jh. vor allem wegen der Brandgefahr sehr wichtig war. Das erste Bild zeigt die Liegenschaft im „Urzustand“ Aufgabe der Landwirtschaft im Jahre 1967. Immer noch im Besitz der Familie.

   
do. neuere Aufnahme der Liegenschaft.
   
Familie Stäubli beim Heuen. Ganz im Hintergrund ist das Haus F. Maag beim Bahnübergang sichtbar.
   

Flugaufnahme aus dem Jahre 1939

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